Die Duale Hochschule: das Praxisstudium der Zukunft.

Aktuelles

15.12.2010

Der Bolide vom Bodensee fährt allen davon

Der Wissenschafts- und Transferpreis der Stadt Ravensburg ging in diesem Jahr an das Global Formula Racing Team der Dualen Hochschule (von links): Prof. Dr. Thomas Nickel, vom Racing Team Trenton Carpenter, Thomas Kaschmierzeck, Matthias Wölfl und Tobias Janischek, Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp, Prof. Dr. Rudolf Forcher vom Hochschulrat sowie Prof. Karl Heinz Hänssler, Rektor der DHBW.

Das Global Formula Racing Team vom Campus Friedrichshafen der Dualen Hochschule ist mit dem Wissenschafts- und Transferpreis der Stadt Ravensburg ausgezeichnet worden. Der Preis wurde zum dritten Mal verliehen und dokumentiert die Verbundenheit der Stadt mit der Dualen Hochschule.

„Mit diesem Preis würdigt die Bürgerschaft der Stadt Ravensburg die Transferleistung von der Dualen Hochschule zu unserer Wirtschaft“, meinte Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp bei der Verleihung der mit 1000 Euro dotierten Auszeichnung. Dass diesmal das Global Formula Racing Team zum Zuge kam passe auch insofern, als die Wirtschaftskraft der Region zu rund 20 Prozent im Bereich „Automotive“ angesiedelt sei. Dem praxisorientierten Konzept der Dualen Hochschule bescheinigte Rapp „beste Karten im Bologna-Prozess“.

Eine Sitzprobe in dem schnittigen DHBW-Boliden bestätigte dem Ravensburger OB vollends, dass der Preis in diesem Jahr den richtigen Adressaten gefunden hat. Und auch die Zahlen sprechen für sich. Hat das Global Formula Racing Team 2010 doch in sechs Rennen drei sagenhafte Siege eingefahren. Immerhin messen sich in der Formula Student jeweils bis zu 120 Teams. Die Rennwagen müssen dabei nicht nur schnell sein, die Studenten müssen auch etwa in einem Konstruktions-Wettbewerb überzeugen und einen Business Plan präsentieren. Einen Ausschlag für die furiose Saison 2010 gab auch der Zusammenschluss des Friedrichshafener Teams mit der Uni Oregon. Am Boden- und in Übersee war ein baugleicher Bolide entstanden, bei Telefon- und Videokonferenzen wurde das deutsch-amerikanische Know-how ausgetauscht und koordiniert. Die internationale Zusammenarbeit hat das Projekt offensichtlich beflügelt.

Vor der Saison ist nach der Saison: Derzeit schraubt und konstruiert bereits die sechste Generation von DHBW-Studenten an einem neuen Rennwagen. Deren Ziele sind nicht minder ehrgeizig als die ihrer Vorgänger, denn 2011 will das Global Formula Racing Team zusätzlich noch mit einem Elektro-Renner in der Formula Student Electric an den Start gehen. Prorektor Prof. Dr. Martin Freitag bescheinigte diesem wie auch allen Vorgänger-Teams vom Campus Fallenbrunnen einen „unglaublichen Enthusiasmus“.

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